Ausführlich beraten, intensiv untersuchen, Alternativen erläutern.

Lachgasbehandlung – Entspannung statt Stress und Schmerzen

Sie ist nicht mit einer Narkose zu verwechseln! Der Patient ist stets bei Bewusstsein, wach und ansprechbar.

Die Methode wird auch als Lachgasanalgesie (Schmerzfreiheit durch Lachgas) oder Inhalationssedierung (Beruhigung durch Einatmen des Gases) bezeichnet. Sie wird in vielen Ländern routinemäßig angewendet, ist vor allem in den skandinavischen Ländern, Großbritannien und den USA weit verbreitet, auch in Holland und den Schulzahnkliniken der Schweiz wird damit gearbeitet.
 
Verabreichung: Über eine  kleine Nasenmaske wird Lachgas stets als ein Lachgas-Sauerstoffgemisch verabreicht. Eine Maximalkonzentration von 50/50 schließt Nebenwirkungen, die bei höheren Dosen oder reiner Verabreichung auftreten, aus. Die Wirkung beginnt sofort. Der Patient spürt Entspannung und Leichtigkeit, Angst und Schmerzempfindung nehmen stark ab. Der Patient bekommt trotzdem eine Betäubungsspritze. Zum Abschluss der Behandlung wird reiner Sauerstoff durch die Maske zugeführt. Nach ein paar Minuten verschwindet die Wirkung von Lachgas vollständig und der Patient kann die Zahnarztpraxis mit klarem Kopf und allein verlassen.


Wichtig:

  • lebenswichtige Reflexe werden nicht unterdrückt (Atmung/Schlucken)                      
  • Lachgas wir im Körper nicht  verbraucht oder abgelagert
  • Atmung + Herz/Kreislauf werden nicht belastet

Für wen geeignet?

  • Angstpatienten
  • Kinder
  • Patienten mit herabgesetzter Schmerzschwelle und Belastbarkeit durch Stress, Kummer und Sorgen
  • „normale“ Patienten, wenn schmerzhafte Eingriffe vorhersehbar sind (Spaltung von Abszessen, Entfernung schmerzender Zähne etc.)

Erreichter Zustand:

  • Euphorie und Entspannung
  • Gefühl der Zeitlosigkeit
  • Erhöhte Bereitschaft zum positiven Denken
  • Desinteresse am Außengeschehen

Vorteile:

  • Volles Bewusstsein während der Behandlung
  • Nach Absetzen des Gases sofortiger Eintritt in den Normalzustand
  • Möglichkeit der Kombination mit weiteren unterstützenden Maßnahmen wie z. B. Hypnose o. ä.

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